Berlin: Ciao Bella! verzaubere Italien mit deinem neuen Sommerkleid.

Berlin: Ciao Bella! verzaubere Italien mit deinem neuen Sommerkleid.

Ein tolles Motto wie ich finde. Hier kann man mit 500 Euro und jeder Figur einiges machen.

Isabell, 30 Jahre alt

Die Montagskandidatin ist Sales Managerin. Sie würde als die typisch hippe Berlinerin bezeichnen. Trotzdem oder vielleicht deshalb hat sie es mal echt in den Sand gesetzt. Aber nicht an den Sandstrand Italiens sondern einfach nur am Thema vorbei. Mit einem schlecht sitzenden Abendkleid in Rosé von Mango und dazu schlecht passenden Plateausandaletten von Baffalo (mittlerweile der Stammschuhdealer von Shopping Queen; Die Sendungsleitung sollte einen festen Rabattsatz mit der Kette vereinbaren) und eigenwilligen Schmuckkreationen vom Friseurladen. Sogar die schwarze XL-Unterbüxe drückt sich gnadenlos durch den zarten Stoff des Abendfummels. Zumindest dem unbestrittenen Nr.1 Motto Berliners bleibt sie treu: Nix passt zu gar nix! Erfüllt. 27 Punkte von den Mitstreiterinnen.



Dr. Birte, 34 Jahre alt, Kinderzahnärztin

Statt um eigene Kinder kümmert sie sich um die armen Kinder dieser Welt. Sie reist durch Lateinamerika, Asien und Afrika als ehrenamtliche Zahnärztin und bohrt Löcher was das Zeug hält. ist genau das was Italiener lieben: Blond, hübsches Gesicht, weiblich gebaut mit ordentlich Oberweite.
Birgitt ist jeden Tag top gestylt und kommt jeden Tag in einem komplett anderen Stil an, trotzdem bekommt sie es nicht besser hin als die Montagskandidatin. Bei Divo-dress holt sie sich eine Bayreuth-Walküre mit Preiskuh-Schleife um den Bauch. Es ist schön luftig-schwingend, so kann sie ihren Plan leichter umsetzen, die italienischen Männer direkt auf der Piazza zu verführen. Das ist zumindest was sie aus dem Motto gemacht hat. Rsrsrsrs.. Warum sie auch ein langes Abendkleid nimmt ist mir schleierhaft, gut Maxiröcke sind gerade total in, aber das ist ein ABENDKLEID. Ich war schon oft in Italien, in der Toskana, Rom… nie habe ich eine Italienirin tagsüber so aufgebrezelt mit so einem Fummel gesehen. Trotz Themaverfehlung 29 Punkte von der Konkurrenz.

Birgit, 49, Finanz-Sachbearbeiterin

ist dreifache Mutter und die einzige, die weiß was ein Sommerkleid ist. Klingt abstrus, weil sie sonst sehr unkonventionell unterwegs ist, aber so ist es. Und sie mag Bella nicht, den kleinen Kleffer von Birte, was sie für mich gleich noch mal sympathischer macht. Vivian Westwood ist ihr Vorbild und Lieblingsdesignerin. Auch ihr Schrank is very Vivian. Sie hat ihren eigenen Stil, weiß aber was angesagt ist und nimmt das auf. Und sie weiß wenigstens, dass sie sich an das Motto nicht mehr genau erinnern kann. Ihre ältere Tochter Lea, 25, begleitet sie.
In einem Edelvintageladen “Mimi” ist die erste Station. Guido ist entzückt, er scheint Mimi zu kennen. Dort angelt sie sich ein oranges Etuikleid mit Faltenrock. In dem Schuhlanden waren wir schon mal mit Shopping Queen… Wie der nun heißt hab ich immer noch nicht rausfinden können. Sie kommt dann auch endlich mal auf die Idee auf Sommer zu machen mit Sonnenbrille und Hut. Keine Frau die zu Mango und Buffalo geht, diese Frau weiß wo man einkaufen kann in Berlin. Zum Ende hinaus fällt es auch Guido auf: “Das ist bis jetzt die beste Kandidatin der Woche… mit Abstand” Unübersehbar!

Hier lernt man auch mal wieder was:

Mit Hut braucht man keine Kette, lieber Ohrringe, aha, da könnte er recht haben.
 
Sie räumt dann auch die Punkte ab: 33 von den Konkurrentinnen.

Jana, 26

ist Azubi als Mediangestalterin. Sie probiert sich mit ihrer XL-Größe durch das XXXL-Shoppingcenter am Alex: Alexa. Allerdings nicht in den richtigen Läden. S.-Oliver(vermute ich) hat nichts passendes für sie, Vila auch nicht. Ich finde starke Farben und Rottöne toll bei ihr. Müsste nur die richtige Form sein mit dem richtigen Schnitt. Tendenziell nimmt sie die Kleidchen zu klein bzw. zu eng. Statt dessen probiert sie sich durch dutzende beiger und puderfabener Kleidchen mit Spitzenbesatz. Könnten sie nur Guido hören: Bei ihrer Figur sind A-Formen die Lösung. Wissen könnte sie es, hätte sie oft genug Shopping Queen geschaut, allen voran das XXL-Special Berlin
Gisela entdeckt während dessen die optimale Lösung in Janas Schrank: 2 x die gleiche Tasche… endlich genug Stauraum dabei und alles passt zusammen, Raubtierschleifchen inkl. Da ist die Gute daheim.
Jana kauft bei Vila dann doch ein kleines schwarzes mit braunem Gürtel und XL-Tuch in ziemlich allen Farben des Regenbogens. Ihr Shopping-Begleiter Raik zumindest ist begeistert, aber der trägt auch gelbe Shorts ohne sich zu schämen. Nun gut, endlich was in der Tüte nach knapp 2 Stunden, weiter geht es zu Rolands zum Schuhe-Shoppen. Jana bleibt entspannt, der Begleiter wird immer hibbeliger. Dann gibt es noch einen Luxus-Modeschmuck-Ring für über 80 Euro und bei Bianco Footware eine gelbe Clutch, um bei der Farbe des Tages zu bleiben, und Nagellack.
Am Ende sieht sie ganz gut aus und es war tatsächlich nicht leicht mit ihrer Figur. Die Kritik ist total übertrieben. Auch im Twitterstream habe ich gesehen, dass alle der selben Meinung sind. Den 5. Platz hat sie nicht verdient. Von allen Mitstreiterinnen bekommt sie je 6 Punkte, macht 24.



Gisela, 64

ist kaufmännische Angestellte und Raubtierfan, die üppige, falsche Blondine kleidet sich überwiegend in Leomuster. Sie geht mit ihrem Sohn Benni shoppen. Ob das so die gute Wahl war, sie lässt sich von deinem fehlenden Charme nicht aus der Ruhe bringen. Sie fährt zu Dolce Vita, klingt ja vielversprechend was das Motto angeht. Ein schräg-bunter Vogel mit Leoprint-Anteil wie nicht anders zu erwarten war. DAzu gibt es eine schreckliche Frisur wie Peggy Bundy in eine Schrecklich nette Familie nur kürzer und in blond. Uhhhh. Ihr Sohn wird dann doch noch mal nett und nützlich und lackiert ihr die Zehnnägel. Das ist für mich ehrlich die Überraschung der Sendung. Schuhe und Tasche bei Deichmann und das ist noch nie gut gegangen bei Shopping Queen und in meinem Leben auch nie…. um Deichmann mache ich einen Bogen. Die Konkurrentinnen sind sehr lieb zu ihr, vor allem Jana ist immer sehr süß. 30 Punkte von der Konkurrenz. Damit ist schon klar, wer das Rennen macht. Gratulation an Birgit.
Mit Schrecken habe ich gerade entdeckt, dass ich nur ein wirklich zauberhaftes Sommerkleid besitze. Der Rest ist hat nie richtig gepasst, ist schwarz oder eigentlich eine Topp-Rock-Kombi. Ich geh dann mal shoppen, denn sowas ist doch Pflicht im Kleiderschank, oder nicht?!

Ciao Berlin, bis bald. Nächste Woche geht es in Bochum weiter…irgendwas mit Hosen. 🙂

 
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