Die 5 Top Hingucker der Stuttgarter High-Society

Die 5 Top Hingucker der Stuttgarter High-Society

In der Woche wird in Stuttgart um die Krone der „Shopping-Queen“ gekämpft. Das Motto:

„Glamorous – Sei der Hingucker auf einer High-Society-Party“

Guido Maria Kretschmar hofft bei der Umsetzung auf glamouröse und elegante Looks.

 

High society Party

Tag 1 Manuela(29)

Eventmanagarin Manuela bittet zu Gast in ihrem eigenem Club. Unterstützung beim Shoppen erhält sie von ihrer Freundin Ariane. In der ersten Boutique probiert sie ein körperbetontes kurzes Kleid in schwarz an, mit langem transparentem Rock und Riemchenträgern, sowie ein kurzes schwarz-weisses Kleid. Letzteres erinnert an eine Neuinterpretation des Kleides von Grace Kelly in „Fenster zum Hof“ und steht ihr sehr gut. Letztendlich entscheidet sie sich für Kleid Nr.1 für 40 Euro.



Bei „Buffalo“ ersteht sie schwarze Schuhe zu 70 Euro sowie eine passende Clutch zu 10 Euro. Als Hingucker des Looks dient ein auffälliges Collier mit Anhängeschloss in Gold zu 229 Euro, welches Guido besonders gut gefällt. Kein Wunder, ist es auch das teuerste Teil des Outfits.

Dazu kommen goldene Ohrstecker und ein Ring von „Christ“. Sie wählt ein elegantes Make-up und das Haar wird im Sleek-Look zum Knoten frisiert. Während die eine Mittstreiterin lieber ein kurzes Kleid an ihr gesehen hätte, erinnern die andere die Träger des Kleides an einen BH. Ihr Look ist stimmig, trotzdem hätte Kleid Nr.2 zusammen mit großen Perlenohringen besser zum Motto gepasst. Sie erhält den ersten Platz. Ein Bravo auch von mir!

Tag 2 Sanne (51)

Guido ist etwas skeptisch über die Auffassung von High-Society der Flughafen-Abteilungsleiterin, aber Shopping-Begleitung Sabine feiert sie schon im Voraus als Gewinnerin. In einem farbenfrohem Geschäft für Abendmode probiert sie zwei Kleider in rot, sowie ein Kleid in silber mit ausladendem Rock. Obwohl sie ihre Wahl getroffen hat, ermutigt Freundin Sabine sie zu einem rotem Kleid ohne Ärmel mit rot-goldener geraffter Spitze. Sanne lässt sich überstimmen: Das Kleid für 229 Euro wird dann auch gekauft.

Zusätzlich wandern noch schwarze Schuhe in Velour-Optik für 10 Euro und eine Glitzer-Clutch für 19 Euro in die Einkaufstüte. Weil das Kleid zu lang ist, versucht die Verkäuferin die Spitze zu kürzen. Guido ist empört, als die beiden im Shopping-Mobil weiter Hand anlegen und weitere Schichten ritsch-ratsch kürzen. Vollends schockiert ist er dann, als Freundin Sabine versucht während Sannes Styling die ausgefransten Stellen mit dem Feuerzeug nachzubessern. Um so zurückhaltender ist das ihr Make-up und Styling.

In einer weiteren Boutique ersteht Sanne silberne Ohrringe und einen Ring. Leider fällt die Kürzung des Kleides bei der Präsentation auf. Und auch die Wahl ihrer Schuhe wird bemängelt. Ein roter Sling-Pump oder eine Sandalette hätten besser dazu gepasst. Das silberne Kleid wäre eventuell eine bessere Wahl gewesen. Sie landet auf Platz 3 der High-Society-Girl-Liste.

Tag 3 Tiffany (31)

Erzieherin Tiffany will etwas Kurzes tragen. Begleitet wird sie von Nelly, einer Freundin aus ihrem Gospel-Chor. In der ersten Boutique probiert sie ein kurzes schwarzes Cocktail-Kleid und einen kurzen weißen Jumpsuit mit U-Boot-Kragen.



Sie kauft sich als erstes ein Paar rote Lackpumps von „Buffalo“ zu 100 Euro und entscheidet sich dann für den Jumpsuit. Bei „Bijou Brigitte“ kommen noch goldene Kreolen für 6 Euro sowie ein Ring und eine Kette dazu, die sie als Gürtel tragen möchte. Letztlich verwirft sie den Gürtelplan. Eine Tasche findet sie leider nicht.

sleek-look DuttIn einer Drogerie deckt sie sich mit rotem Lippenstift und Nagellack ein. Aus Zeitmangel lässt sie sich das Haar von ihrer Freundin auf die Schnelle zur Seite frisieren. Laut Guido hat sie mit dem Jumpsuit das Thema etwas verfehlt. Kommt auf den Jumpsuit an, ist meine Meinung. Ein Kleid ist auf jeden Fall leichter zum Motto passend gemacht, klarer Fall.

Mein Tipp für den perfekten Hingucker-Look: gut gemachte falsche Wimpern:

Die Mitstreiterin bemängeln vor allem die fehlende Tasche. Fehlende Accessoires gehen bei der Shopping Queen Jury gar nicht – 5. Platz.

Tag 4 Eny (43)

Quido zwigt sich etwas desillusioniert über die bisherigen Ergebnisse:

Ich hoffe, dass wir heute mit Eny mal ein bisschen die Kurve kriegen.

Fitnesstrainerin Eny bekommt Hilfe von ihrer Kollegin und Freundin Tatjana, die sich aber eher zurückhält. Zu Beginn ersteht sie ein bodenlanges weißes Kleid mit Perlen und Aussparungen für 70 Euro, ihr ahnt es vielleicht ein eher billier Fummel. Dazu wählt sie billige weiß-silberne Pumps mit Perlen für 30 Euro, sowie Silikoneinlagen „damit das Kleid besser sitzt“. In der nächsten Boutique kommt eine Strass-Clutch dazu. Wieder in Geschäfft Nr.1 kommen noch zwei Paar Ohrstecker und eine Perlenkette getragen als Armband dazu.

Für das Styling bleibt wenig Zeit, sie trägt die Haare kurzerhand offen, dazu pinker Nagellack und Lippenstift. Glamouröser wäre ein gut gemachter Locken Look. Mit dem Babyliss brauche ich dazu nur 15 Minuten und es sieht immer top gestylt aus.

Das Pailetten-Kleid das sie zuvor anprobierte sah deutlich besser aus, denn es fällt vor allem durch viele Perlen auf. Leider ist das Kleid zu lang und sammelt fleißig unschöne Flecken beim Schleifen über dem Boden auf; der Stoff ist durchscheinend. So wird bemängelt, dass die Sachen sehr „preisgünstig“ wirken. Nicht umsonst, da sie am Ende über die Hälfte des Budgets behält. Für ihren Look bekommt sie Platz 4, immerhin. Wer billig kauft, verliert.

Tag 5 Jenny (23)

Studentin Jenny fängt mit den Schuhen an. Bei Salamander kauft sie sich das gleiche Paar wie Tiffany in schwarz, was die Meinung der anderen Kandidatinnen spaltet, sowie eine schwarze Clutch mit eckigen Pailetten für 30 Euro.

Sie entscheidet sich für ein schwarzes Spitzen-Kleid mit Spaghetti-Trägern, das nicht richtig sitzt und deshalb mit Nadeln zurechtgerückt wird. Preis: 129 Euro. Ihr Silberner Schmuck bestehend aus großen runden Ohrringen, mehreren Ringen, einem Armband sowie einem Nasenstecker für ihr Nasenpiercing ersteht sie bei „Bijou Brigitte“.

Während sie sich beim Frisörbesuch schminkt bearbeitet Shoppingbegleitung Indah eine Falte des Kleides mit dem Lockenstab aus Ermangelung eines Bügeleisens, sodass Guido schon wieder um ein Kleid fürchtet. Das Haar wird mit leichten Locken zur Seite frisiert und das Make-up ist schlicht und dezent.
Die anderen Kandidaten sind bis auf die Schuhe recht zufrieden, der Look ist allerdings etwas zu zurückhaltend um als Hingucker zu gelten. Ein auffälligeres Kleid oder eine hochwertige Statement-Kette hätten dem Look sicher gutgetan. Sie belegt dennoch den 2. Platz.

Was haben wir gelernt?

  • ein weißes Abendkleid für 70 Euro? No way!!!
  • „nicht ohne meine Tasche“: fehlende Accessoires hart bestraft
  • nimm dir genug Zeit für Haar und Make-up
  • Shopping Queen ist auch ein Glücksspiel




 
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